Manche haben es leichter, andere etwas schwerer
In der heutigen Zeit ist es wirklich nichts Außergewöhnliches, das man zu einer Bank geht, um sich einen Kredit zu nehmen. In fast allen Bereichen hat man die Möglichkeit, sich die verschiedensten Dinge zu finanzieren, beispielsweise Autos, Immobilien, Kleidungsstücke, oder auch Elektrogeräte. Grundsätzlich hat jeder die Chance einen Kredit zu erhalten, wenn er mindestens 18 Jahre alt ist, einen festen Wohnsitz in Deutschland besitzt, und ein regelmäßiges, festes Einkommen nachweisen kann.
Etwas anders dagegen sieht es bei einem Kredit für Freiberufler aus, denn für sie gelten etwas andere Grundvoraussetzungen. Bevor die Banken überhaupt Kredite für Freiberufler bewilligen, müssen die Antragsteller mindestens eine 3 Jährige Tätigkeit, und somit ausreichend Einnahmen nachweisen können. Zusätzlich müssen die Einkommenssteuerbescheide der letzten 2 Jahre, sowie die aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung vorgelegt werden. Die neueste Verlust-, und Gewinnrechnung, aber auch private Kontoauszüge sollen der Bank Aufschluß geben, über die derzeitige finanzielle Situation. Eine einfache, formlose Vermögensaufstellung könnte zusätzlich die Entscheidung beeinflussen, so daß sie zugunsten des Freiberuflers entschieden werden kann. Sicherlich ist dieser Aufwand größer, als beispielsweise bei einem Angestellten mit geregelten Einkünften, dennoch sind die Chancen nicht hoffnungslos. Es soll ja immer noch Kreditinstitute geben, die Selbständige bei Kreditanfragen zurückweisen, doch zum Glück ist das nicht bei allen der Fall. Zusammenfassend kann man durchaus sagen, das heutzutage jeder die Möglichkeit hat, einen Kredit zu erhalten, bei manchen geht es leichter, und bei anderen dagegen etwas schwerer. Es gibt doch nicht umsonst das Sprichwort „Fragen kostet nichts“, und wenn dann noch alle nötigen Unterlagen vorhanden sind, dann sollte auch nichts schief gehen.
